Januar. Das Konto ist leer, der Hunger gross – höchste Zeit für ein Menü, das den Geldbeutel schont, aber satt und zufrieden macht. Keine Showküche, kein ChiChi, sondern ehrliche Alltagsküche mit Zutaten, die man kennt und sich leisten kann.
Los geht’s mit Fenchelsalat mit Orange. Klingt fein, ist aber einfach: knackig, frisch und genau richtig, um den Magen auf Betriebstemperatur zu bringen. Vitamine schaden ja bekanntlich nie – vor allem im Januar.
Danach kommt die Vichyssoise: Kartoffel und Lauch, mehr braucht es nicht. Warm serviert macht sie ordentlich was her, kalt wirkt sie plötzlich edel. Gleiche Suppe, zwei Persönlichkeiten – je nach Lust, Laune und Küchentemperatur.
Zum Schluss das, worauf alle warten: Spätzlepfanne mit Pilzen und Käse. Selbstgemachte Spätzle, Pilze mit Röstaromen und Käse, der sich ordentlich über alles legt. Deftig, sättigend und absolut januartauglich. Danach braucht man keinen Nachtisch – höchstens ein Sofa.
Fazit: Männerküche im besten Sinn. Überschaubar im Aufwand, fair im Preis und garantiert lecker.




